KSK legte sich mächtig in die Riemen

KSK legte sich mächtig in die Riemen

Seit fast zehn Jahren unterstützt die Kreissparkasse Euskirchen den Schülerruderverein Kronenburger See, jetzt waren KSK-Vorstandsmitglied Hartmut Cremer und der Kuratoriumsvorsitzende der KSK-Bürgerstiftung, Markus Ramers, eingeladen, einmal selbst die Faszination des Rudersports zu erleben

Dahlem-Kronenburg – Der Schüler-Ruderverein Kronenburger See kann schon fast auf eine zehnjährige Geschichte zurückblicken. Eng verbunden sind die Wassersportler auf dem länderübergreifenden Gewässer zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz dabei seit dem Gründungsjahr 2010 mit der Kreissparkasse Euskirchen (KSK). „Immer wenn es nicht mehr weiterging, erwies sich die Sparkasse als verlässlicher Partner“, berichtete der erste Vorsitzende des Vereins und Pädagoge an der Graf Salentin Schule in Jünkerath, Sebastian Sammet. Um sich einmal bei der KSK für das jahrelange Engagement und für die erst kürzlich erhaltenen 3000 Euro aus der KSK-Bürgerstiftung zu bedanken, waren KSK-Vorstandsmitglied Hartmut Cremer und der Vorsitzende des Kuratoriums der Bürgerstiftung, Markus Ramers, jetzt zu einer ganz besonderen Bootstour auf dem Kronenburger See eingeladen worden. Dabei mussten die beiden nicht nur dabei helfen, das Boot zu Wasser zu lassen. Vielmehr hieß es danach, auf dem Rollsitz Platz nehmen, die Schuhe aufs Stemmbrett schnallen und anschließend selbst kräftig in die Skulls, sprich: Ruder zu greifen.

Hartmut Cremer hatte offensichtlich Spaß am Rudern und drehte mit den jungen Leuten eine große Runde über den See. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

 

Hartmut Cremer hatte von alldem nichts geahnt und war am Kronenburger See im seriösen Sparkassenoutfit erschienen, entledigte sich aber flugs der roten Krawatte und seines Sakkos und warf sich begeistert in die Riemen.

„Wir fördern den Schüler-Ruderverein sehr gerne“, hatte er zuvor im trockenen Bootshaus gesagt, denn dem Verein gehe es darum, junge Leute an den Rudersport heranzuführen und diese in ihrer sportlichen und sozialen Kompetenz zu fördern. „Und genau das ist auch ein Herzensanliegen unserer Stiftungen“, so Cremer.

Hartmut Cremer (v.l.), Markus Ramers, Sebastian Sammet und Mitglieder des Schülerrudervereins vor dem neuen Zweier in Sparkassenrot. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

 

Sebastian Sammet hatte noch eine weitere Überraschung für die Gäste, denn eines der Boote, ein Zweier mit Steuermann war der Gäste wegen in Sparkassenrot gestrichen worden und trug eine KSK-Fahne am Heck.

„Wir rudern hier von April bis Oktober“, berichtete Sammet. Ab Oktober würde dann das Wasser abgelassen, man habe aber eine Ausweichmöglichkeit auf dem Freilinger See und bei widrigem Wetter könne man auch auf zwei computergestützten Ruder-Ergometern im Bootshaus eine Krafttrainingsrunde einlegen.

Auch für Markus Ramers war es das erste Mal. Normalerweise zieht er sich lieber die Laufschuhe an. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

 

Die jungen Leute, so Sammet, die dort Rudern lernten, entstammten überwiegend den Klassen sechs bis zehn aus Schulen beider Länder. „Seit 2010 bauen wir unseren Verein langsam, aber beständig auf und haben mittlerweile auch viele Kontakte zu anderen Rudervereinen, unter anderem sogar nach Hamburg“, freute sich der erste Vorsitzende. Darüber hinaus gebe es Kontakte zu Werften und Betrieben vor Ort, so dass auch ein Bezug zur Berufsorientierung gegeben sei. Weiterhin unterstütze der Ruderverein die Schulen bei Naturschutzarbeit und Umwelterziehung.

Dann aber hieß es für Hartmut Cremer und Markus Ramers: „Steuerbord vorwärts – los!“, und nach kurzer Eingewöhnungsphase ging‘s geradewegs aufs offene Gewässer hinaus. Obwohl beide bislang über keine Rudererfahrungen verfügten, trieben sie weder ins rheinland-pfälzische Hoheitsgebiet ab, noch wurden sie nass. Markus Ramers lernte sogar beim Rudern noch eine kleine Lektion in Bezug auf seine Landratsambition: Nicht nur mit einem Ruder einseitig manövrieren, dann fährt man nämlich im Kreis, sondern beide Ruder, links und rechts, gleichmäßig und ausgewogen durchziehen.

 

 

Hartmut Cremer (links) und Markus Ramers durften zunächst mal zusehen, wie man richtig rudert. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

 

 

 

 

 

 

Eifeler Presse Agentur/epa