Kreissparkasse Euskirchen trauert um Josef Reidt
Der gelernte Rechtsanwalt gehörte 27 Jahre lang dem KSK-Verwaltungsrat an, davon 10 Jahre als dessen Vorsitzender – Bis 2020 war er darüber hinaus Kuratoriumsvorsitzender der Kultur- und Sportstiftung
Euskirchen – Die Kreissparkasse Euskirchen (KSK) nimmt Abschied von Josef Reidt, der nicht nur über Jahrzehnte hinweg zu den prägenden Persönlichkeiten der Kreispolitik gehörte, sondern auch für die KSK eine bedeutende Rolle spielte. So gehörte der Bronsfelder, der 27 Jahre lang CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag war, seit Ende 1994 dem Verwaltungsrat der Kreissparkasse an und war ab Januar 2010 dessen Vorsitzender. Darüber hinaus übernahm er zeitgleich den Vorsitz des Kuratoriums der Kultur- und Sportstiftung der KSK, den er – wie auch den Verwaltungsratsvorsitz – bis Herbst 2020 innehatte. In seiner Zeit als Verwaltungsratsvorsitzender gestaltete Reidt die Geschäftspolitik der KSK maßgeblich mit.

Von Januar 2010 bis Herbst 2020 war Josef Reidt Kuratoriumsvorsitzender der Kultur- und Sportstiftung der KSK Euskirchen. Bilder: Tameer Gunnar Eden
„Seine Arbeit war geprägt von Weitsicht, Engagement und hohem Verantwortungsbewusstsein. Reidt war ein Gentleman der alten Schule, stets verbindlich, freundlich und unaufgeregt, dabei in der Sache aber zielstrebig“, erinnert sich der KSK-Vorstandsvorsitzende Holger Glück.
Karl-Heinz Daniel, der als Vorstand beider KSK-Stiftungen sehr eng mit Reidt zusammengearbeitet hat, erinnert sich an die sehr gute und konstruktive Kooperation. „Reidt war stets begeistert vom Engagement unseres Kreditinstituts für die Menschen in der Region“, so Daniel.
„Mit Sachverstand, Weitblick und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein setzte sich Josef Reidt für die Menschen im Kreis Euskirchen ein“, so Jochen Kupp, der heute der Kultur- und Sportstiftung der KSK vorsitzt. Reidts Rat, seine Erfahrung und seine klare Haltung hätten weit über die Parteigrenzen hinaus hohe Anerkennung genossen.
„Die KSK Euskirchen wird Josef Reidt ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Familie“, so KSK-Vorstand Holger Glück. Reidt, der mit 79 Jahren verstarb, hinterlässt seine Frau und drei Töchter. (epa)